Das hier ist keine Marketing-Story. Es ist meine Geschichte – und der Grund, warum es freivonpanik.de gibt.
Mein Name ist Ilayda, ich bin 26 Jahre alt. Lebensfroh, ziemlich ehrgeizig – und ich hatte drei Jahre meines Lebens, in denen ich morgens nicht wusste, ob ich das Haus verlassen kann.
Es war kein langsames Schleichen. Es war ein Moment. Ich bekam einen Asthmaanfall – und mitten drin kippte mein Körper in eine Panikattacke. Beides gleichzeitig. Kein Luft bekommen, Herz rast, alles um mich herum wird unwirklich. Mein Nervensystem hat das als Todesgefahr abgespeichert. Ich bin in einen Schockzustand gerutscht, aus dem mein Körper lange nicht mehr rausgekommen ist.
Was medizinisch eine akute Stressreaktion war, wurde psychisch der Anfang von etwas Neuem: einer Angststörung. Ich hatte von da an nicht mehr „nur" Angst vor dem Ersticken – ich hatte Angst vor der Angst. Angst vor dem Asthma. Angst vor dem nächsten Mal. Angst davor, allein im Aufzug zu stehen, im Zug zu sitzen, im Kino still zu sein.
Das schlimmste an einer Angststörung ist nicht die Angst selbst. Es ist das Gefühl, dass niemand versteht, was du durchmachst.
Drei Jahre habe ich mein Leben um die Angst herum gebaut. Keine vollen Züge. Kein Kino. Keine langen Autofahrten. Ich habe Termine abgesagt, Freundschaften vernachlässigt, Chancen verpasst. Nach außen war ich ein fröhliches Mädchen, das auf TikTok Videos macht. Nach innen habe ich einfach nur überlebt.
Irgendwann war ich müde. Nicht „ein bisschen erschöpft"-müde, sondern richtig müde. Müde davon, mich selbst kleinzumachen. Müde davon, Angst um die Angst zu haben. Ich habe mir eine Psychotherapeutin gesucht (das allein hat Monate gedauert) und mit Verhaltenstherapie angefangen.
Zum ersten Mal hat mir jemand erklärt, was in meinem Körper passiert. Warum mein Nervensystem überreagiert. Warum mein Gehirn nach dem Asthma-Panik-Schock gelernt hat, völlig harmlose Orte als „gefährlich" zu markieren. Einfach nur zu verstehen, was mit mir los ist, hat 40% der Angst genommen.
Dann kam der Teil, vor dem ich am meisten Angst hatte: Exposition. Absichtlich in die Situationen gehen, die ich vermieden habe. Erst ein Supermarkt mit wenigen Leuten. Dann einer mit mehr. Dann eine U-Bahn. Jedes Mal dachte ich, ich sterbe. Jedes Mal ist nichts passiert. Nach dem fünften, sechsten, siebten Mal hat mein Gehirn verstanden: Hier ist keine Gefahr.
Was mir aber am meisten gebracht hat – und was in keiner Therapie vorkommt – ist das, was ich dazwischen gemacht habe. Bücher lesen, Podcasts hören, Journaling, meditieren, mit anderen Betroffenen reden. Ich habe angefangen, mich selbst zu beobachten wie eine Freundin. Mit Mitgefühl, nicht mit Urteil.
Heute bin ich – für mich persönlich – an einem guten Punkt. Nicht „stressfrei", ich bin ein Mensch. Aber die Attacken sind in meinem Leben nicht mehr präsent. Ich fahre Zug, ich fliege, ich lebe mein Leben wieder. Das ist meine Erfahrung – kein Versprechen, das ich dir gebe. Jeder Weg ist individuell, und ich kann dir nicht versprechen, wie deiner aussehen wird. Was ich dir anbieten kann: dich in deinem Wunsch, freier zu sein, zu bestärken und dich ein Stück zu begleiten.
Du bist nicht gebrochen. Und dein Wunsch, dich besser zu fühlen, ist vollkommen berechtigt.
Als ich auf der anderen Seite ankam, war da ein Gedanke, der nicht mehr weg ging: Warum musste ich das alles allein herausfinden? Warum gibt es keinen Ort, an dem jemand, der mitten drin steckt, alles gesammelt findet?
Gemeinsam mit Tanja – die als Psychologin das fachliche Fundament mitbringt, das ich nicht habe – habe ich beschlossen, genau diesen Ort zu schaffen. Keine Glitter-Versprechen. Keine „In 7 Tagen angstfrei"-Verkaufsshow. Sondern ehrliche Inhalte als Ergänzung zu deinem Weg – ausdrücklich nicht als Ersatz für ärztliche oder psychotherapeutische Begleitung.
Wenn du gerade mittendrin steckst: Du bist nicht allein. Und dein Wunsch, es dir leichter zu machen, ist ein guter Wegweiser.
— Ilayda
Persönliche Erfahrung trifft auf psychologische Expertise.
Mit 23 bekam ich gleichzeitig einen Asthmaanfall und eine Panikattacke – mein Körper rutschte in einen Schockzustand, aus dem sich eine Angststörung entwickelte. Drei Jahre lang bestimmte Panik mein Leben.
Durch Verhaltenstherapie, Exposition und viel Selbstarbeit habe ich meinen eigenen Weg zu mehr Freiheit gefunden. Hier und auf TikTok teile ich ehrlich, was mir dabei geholfen hat – ohne Heilversprechen, als Begleiterin auf Augenhöhe.
@petitilayda auf TikTok →
„Du verdienst ein Leben, das mehr als nur okay ist."
Tanja ist Psychologin und das fachliche Fundament hinter unseren Webinaren. Nach ihrem Studium übernahm sie in einem Gesundheitsstartup die Leitung für Gesundheitspsychologie & Coaching – und hat dort mit über 2.000 Menschen an ihrer mentalen Gesundheit gearbeitet: Privatpersonen, MitarbeiterInnen, Führungskräfte, Unternehmen.
2023 gründete sie ihr eigenes Unternehmen mindly. Gemeinsam mit einem Team aus PsychologInnen entwickelte sie das Authentic Happiness Programm – ein wissenschaftlich fundierter Ansatz, der Menschen unabhängig vom Anliegen zu mehr Zufriedenheit verhilft.
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