Amygdala, Sympathikus, Cortisol-Kaskade – verständlich erklärt. Warum dein Körper denkt, du seist in Lebensgefahr, obwohl du nur im Supermarkt stehst.
Eine Panikattacke ist neurologisch eine perfekte Inszenierung. Dein Gehirn schaltet auf „Lebensgefahr" – auch wenn objektiv nichts passiert. Wenn du verstehst, was dabei in deinem Körper abläuft, verlierst du oft schon einen großen Teil der Angst vor der Angst.
Hinweis: Dieser Artikel ist gerade in Arbeit. Hier kommt bald der vollständige Text mit Schritt-für-Schritt-Erklärung der neurobiologischen Vorgänge bei einer Panikattacke. Die wissenschaftlichen Quellen findest du bereits unten.
Wir gehen Schritt für Schritt durch, was bei einer Panikattacke passiert: Wie die Amygdala (dein „Alarmzentrum") fehlerhaft anschlägt. Wie der Sympathikus dein Herz rasen lässt und deinen Atem beschleunigt. Wie die Cortisol-Kaskade deinen Körper in Stress versetzt. Und warum all das eigentlich ein evolutionär sinnvoller Schutzmechanismus ist – nur eben am falschen Ort.
Bei einer Panikattacke schlägt deine Amygdala Alarm, ohne dass eine echte Gefahr da ist. Das aktiviert deinen Sympathikus, was zu Herzrasen, schneller Atmung, Schwitzen und Schwindel führt. Cortisol wird ausgeschüttet. Dein Gehirn interpretiert diese körperlichen Symptome als Bestätigung „Da ist wirklich Gefahr!" – ein Teufelskreis. Verstehen ist der erste Schritt, ihn zu durchbrechen.
Disclaimer: Dieser Artikel dient der Information und ersetzt keine medizinische Beratung. Bei akuten Beschwerden bitte ärztlichen Rat einholen.