Wenn ich einen Euro für jedes Mal hätte, in dem jemand mir sagte, ich solle mich einfach entspannen, wäre ich reich. Und gesund. (Nein, das zweite stimmt nicht.)
„Beruhig dich doch." „Ist doch nichts passiert." „Atme einfach tief durch." Wenn du Panikattacken hast, hast du diese Sätze vermutlich tausendmal gehört. Und vermutlich haben sie dich jedes Mal noch ein bisschen einsamer gemacht.
Hinweis: Dieser Artikel ist gerade in Arbeit. Hier kommt bald der vollständige Text – inklusive konkreter Beispiele und der Frage, was stattdessen wirklich hilft. Solange findest du unten die wissenschaftlichen Quellen, auf denen unsere Aussagen basieren.
Wir schauen uns an, warum „Just relax" psychologisch nicht nur unwirksam, sondern oft sogar schädlich ist. Warum invalidierende Reaktionen das Nervensystem zusätzlich stressen, was Forschung zur „toxischen Positivität" sagt – und welche Sätze stattdessen wirklich helfen, wenn jemand in deinem Umfeld eine Panikattacke hat.
„Just relax" funktioniert deshalb nicht, weil die Person ihre eigene Reaktion ja gerade NICHT entspannen kann – das ist ja das Problem. Der Satz signalisiert: „Du übertreibst." Das ist Invalidierung. Und Invalidierung verstärkt Stress messbar.
Disclaimer: Dieser Artikel ist eine persönliche Meinung und ein Selbsthilfe-Beitrag. Er ersetzt keine ärztliche Beratung.